Arbeitsprobe: Die Macht der Schönheit

Schönheit hat viele Gesichter. Und viele Vorteile. Der größte: Schöne Menschen haben es leichter im Leben. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Warum Schönheit so mächtig ist und was einen Menschen wirklich schön macht, weiß Beauty-Expertin und Kosmetikerin Marion Abele. Denn wie sagte schon Goethe: „Schönheit ist ein gar willkommener Gast.“

„Schönheit hat die Menschen schon immer fasziniert. Und um Schönheit bemühen sich die Menschen seit Anbeginn der Zeit und in allen Kulturen. Auch, wenn Schönheitsideale natürlich kulturellen, sozialen und modischen Bedingungen unterliegen“, sagt Marion Abele. „Schön möchte letztlich jeder Mensch sein. Nur wenn man krank ist, kümmert man sich wenig um seine Schönheit.“

 

Schönheit ist soziales Kapital

„Schönen Menschen spricht man viele positive Eigenschaften zu. Zum Beispiel Intelligenz, Charme, sogar Vertrauenswürdigkeit. Außerdem umgibt man sich gern mit schönen Menschen. Weil man sich an ihrem Anblick erfreut. Und, weil man hofft, dass ihre Schönheit vielleicht ein wenig abfärbt. So gesehen sind schöne Menschen beliebter und man begegnet ihnen grundsätzlich freundlicher. Kein Wunder, dass es schöne Menschen dadurch einfacher im Leben haben“, so die Beauty-Expertin. „Oft haben sie daher auch besser bezahlte Jobs. Sicherlich spielt dabei auch ein entsprechendes Selbstbewusstsein eine Rolle.“

 

Schönheit ist Gesundheit

„Schöne Haare, eine schöne Haut, Symmetrie und Ebenmäßigkeit sind in allen Kulturen ein biologisches Zeichen für Gesundheit und gute Gene. Vor allem bei Männern kommt noch die Körpergröße hinzu“, sagt die Kosmetikerin. Ein schöner Mensch ist also (fast) immer auch ein gesunder Mensch.

 

Wer sich selbst liebt (und pflegt), ist schön

Menschen, die sich selbst lieben und wertschätzen, gehen achtsam und gut mit sich selbst um. Indem sie zum Beispiel auf eine gute Lebensführung achten: „Viel trinken, sich vor der Sonne schützen, in Maßen und ganz bewusst und genussvoll essen, positiv denken. Und die Haut sorgfältig pflegen“, zählt Marion Abele auf. „Die Haut ist unser größtes Organ und spiegelt vieles wider. Und wir haben nur die eine Haut… Die lässt sich nicht so einfach erneuern. Mit Kosmetik kann man einiges erhalten und die Hautalterung hinauszögern. Aber man kann natürlich nicht die Zeit zurückdrehen. Daher sollte man möglichst früh mit einer guten Hautpflege beginnen. Zehn Jahre später sieht man den Unterschied zwischen einer gepflegten und einer nicht gepflegten Haut. Gute Kosmetik ist also eine Investition in die Zukunft.“

 

Bitte lächeln!

Alle psychische Schönheit, Kosmetik und sorgfältige Hautpflege ist jedoch vergebens ohne eine freundliche Ausstrahlung, „Ein strahlendes Lächeln und gute Laune wirken immer sympathisch. Und damit attraktiv. Am Telefon merkt man sofort, ob ein Gesprächspartner lächelt oder nicht. Dabei sieht man das Lächeln gar nicht. Aber es wirkt sich auf die Stimme aus. Ein schönes Gesicht, das immer nur mürrisch schaut, ist hingegen nicht sonderlich anziehend.“ Wahre Schönheit kommt also doch von innen…

 

Alles Einstellungssache

„Wer sich wirklich wohl in seiner Haut fühlt und mit der Welt im Reinen ist, hat eine gute Einstellung und positive Ausstrahlung. Häufig sind diese Menschen auch sozial begabt und mitfühlend und strahlen Leichtigkeit, Offenheit, Neugier und ein gesundes Selbstbewusstsein aus. Sie wirken glücklich. Und souverän. Und das ist immer schön.“


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